7. Oktober 2014

Sommerurlaubs-Rückblick Teil 2– plus Rezept


Vor ein paar Wochen habe ich Euch ja schon von meinem wunderschönen Griechenland-Urlaub erzählt.
Ich hatte dieses Jahr das große Glück zwei solcher wunderschönen Ferienwochen zu haben, ich war nämlich noch eine Woche auf Mallorca, mit meiner Mama und meiner Schwester.
Wir haben eine Ferienwohnung in der kleinen Hafenstadt Porto Petro im Südosten Mallorcas bewohnt, wo es schön ruhig und nicht so touristisch wie in anderen Teilen der Insel ist.
Und das Beste war, dass es in nicht weiter Entfernung wunderschöne kleine Strandbuchten mit türkis-blauem Wasser gab. Diese kleinen Buchten liegen zwischen grün bewachsenen Felshängen. Natürlich sind sie in den Sommermonaten sehr gut besucht, aber dadurch, dass an den Buchten keine Hotelbunker stehen, sind diese Strände wirklich wunderschön malerisch und erholsam.




Neben der Erholung am Strand haben wir auch kleinere und größere Städte besucht, zum Beispiel das niedliche Santanyi oder die Hauptstadt Palma und es genossen durch die Stadt und über Märkte zu bummeln.




Für alle, die genauso gerne kochen, wie wir drei: Mallorca ist ein Paradies an frischen und erstklassigen Produkten. Ob frisches Obst und Gemüse, bester Serranoschinken (in riesiger Auswahl!), frische Meeresfrüchte und Fische, würzige Chorizos und leckerer Manchego, man möchte am liebsten alles sofort ausprobieren.
Deswegen haben wir die meisten Abende selbst gekocht, um all die leckeren Zutaten verwenden zu können. Von Tapas über Scampi, Muscheln und Tintenfische, bishin zu ganzen Fischen und gebratener Chorizo, es war wunderbar und genau das Richtige für drei 
Koch-Verrückte. 
Dazu den Abend bei untergehender Sonne auf der Dachterrasse genießen: so ist er - der perfekte Urlaub.


Mama und Feni - es war so schön mit Euch!





Rezept-Mitbringsel


Ein Rezept habe ich für Euch mitgebracht, bei dem man die Zutaten auch ganz gut in Deutschland bekommt.
Auf dem Markt in Santanyi gab es den Stand einer kleinen alten Frau, die sehr gebückt über ihren Waren stand. Da die Schlange am Stand sehr groß war, haben wir geschaut, was es dort gab. Eine Frau raunte uns zu, dass diese kleine alte Frau die besten eingelegten Wildkapern der ganzen Inseln habe.
Sie sollte Recht behalten, es sind die besten Kapern, die ich jemals gegessen habe.
In manchen Feinkostgeschäften bekommt man Wildkapern, ansonsten nehmt ihr einfach normale.







Pasta mit spanischer Chorizo, Paprika und Wildkapern


Für 4 Personen


- 150 gr spanische Chorizo picante
- 2 Zwiebeln
- rote Paprika
- 150 ml trockener spanischer Weißwein
- ½ TL Pimenton de la vera picante
- 1 guter TL Zucker
- 1 Schuss heller Balsamico
- 500 gr Penne rigate
- mind. 4 EL Wildkapern oder normale Kapern
- Parmesan nach Belieben


Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Penne nach Packungsanleitung bissfest garen.
Chorizo in dünne Scheiben schneiden und diese halbieren.
Die halben Scheiben in einer heißen Pfanne ohne Öl scharf anbraten.
Die Zwiebeln würfeln und zu der angebratenen Chorizo dazugeben und mitbraten.
Nach kurzer Zeit ebenso die gewürfelte Paprika in die Pfanne geben und alles weiterhin auf hoher Flamme scharf anbraten.
Mit dem TL Zucker bestreuen und etwas karamellisieren. Dann mit einem Schuss hellen Balsamico und dem Weißwein ablöschen.
Die Sauce 6-8 Minuten köcheln lassen und anschließend mit Pimenton de la vera, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Nudeln abgießen und sofort mit der Sauce vermischen.
Die Pasta auf die Teller geben und mit Kapern bestreuen.
Wer mag stellt eine Schüssel mit frisch geriebenem Parmesan auf den Tisch.








Ach ja, nicht zu vergessen, diese Tapas gab es als Vorspeise: Datteln im Speckmantel, Manzanilla-Oliven, mallorquinische Pizza mit gerösteter Paprika und Petersilie und Ibericoschinken vom schwarz-füßigen Schwein. Spanien olé!




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